Schüleruni Maschinenbau 2019

06.08.2019
 

Hochmotivierte Schülerinnen und Schüler nehmen an Schüleruni Maschinenbau 2019 teil

Gruppe Urheberrecht: Anja Wassong

In diesen Sommerferien durften die RWTH und das an der diesjährigen Schüleruni Maschinenbau beteiligte Exzellenzcluster erneut hochmotivierte Oberstufenschüler- und Schülerinnen aus ganz Deutschland und darüber hinaus begrüßen. 21 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer widmeten eine Woche ihrer Ferien der Chance, das Maschinenbaustudium bereits vor dem Abschluss genauer zu betrachten und sich mit der Studien- und Arbeitsrealität vor Ort hautnah auseinanderzusetzen.

In diesem Jahr bot die Schüleruni Maschinenbau unter Beteiligung des neuen Clusters „Internet of Production“ vom 15.07. bis 19.07. wieder allerhand theoretische und praktische Einblicke in spannende Themen aus der Produktionstechnik und der Forschung rund um das Internet of Production. Beginnend mit der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Clusters, Dr. Matthias Brockmann, sowie Martin Walochnik vom Lehrstuhl für Lasertechnik am Montag, folgte eine Woche voller Workshops, Vorlesungen und Übungen, Campusführungen und Gesprächsrunden. Besonders die Bereiche Robotik, Produktionstechnik, Lasertechnik sowie die Kraftfahrtechnik und Textilverarbeitung standen auf dem Programm und ermöglichten den Jugendlichen, sich näher über das Studium und die zahlreichen Anwendungsgebiete des Maschinenbaus zu informieren und in den Workshops mit der Praxis in Berührung zu kommen.

Zu den von den Schülerinnen und Schülern besuchten und mit Neugier und Wissensdurst aufgenommenen Veranstaltungen zählten unter anderem eine Vorlesung mit anschließender Übung zum Thema Industrielle Robotik, geleitet von Aline Kluge-Wilkes, das aus früheren Schülerunis bekannte Beer-Distribution-Planspiel mit Jokim Janßen und David Holtkemper (FIR) und eine Gesprächsrunde mit Studierenden der Fachschaft Maschinenbau unter Leitung von Farah Jumpertz. Selbst anpacken durften die 21 Teilnehmenden zum Beispiel am Mittwoch beim Schülerlabor RoboScope oder beim Experimentieren mit der Lichtharfe und optischen Systemen am Fraunhofer ILT. Luis, 17, Nähe Koblenz bewertet seinen Aufenthalt positiv: „Es gab viel, was mir gut gefallen hat. Der Simulator im Kraftfahrzeugzentrum mit seiner Größe und Kraft war beispielsweise sehr beeindruckend“. In einer abschließenden Reflexionssitzung äußern sich wie Leo, 16, viele Teilnehmende positiv über die Möglichkeit, mit Studierenden direkt in Kontakt zu treten und ihre Fragen zum Thema Studienalltag, Mietpreise, Klausurvorbereitung sowie Nachtleben an Experten richten zu können und beurteilen die Schüleruni als gute Entscheidungshilfe auf dem Weg vom Abi zum Studium.

 

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