Mensch-Maschinen-Interaktion auf der IHSI Modena 2020 in Italien

10.03.2020
  Vortrag Urheberrecht: Foto: Mahsa Pourbafrani

Im Februar, noch bevor die Verbreitung des Coronavirus das wissenschaftliche Konferenzgeschehen weltweit vor große Herausforderungen stellte, hatte die Clusterwissenschaftlerin
Mahsa Pourbafrani vom Lehrstuhl für Process and Data Science und Mitarbeiterin im Workstream B3.II , die Gelegenheit, an der „3rd Intelligent Human Systems Integration Conference“ (IHSI) in Modena, Italien, teilzunehmen.

Die Konferenz bringt internationale Forschende im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, KI, Automatisierung und intelligenter Systeme zusammen und bildet ein globales Forum zur gemeinschaftlichen Erarbeitung nachhaltiger Lösungen für Industrie und Wissenschaft. In ihrer dritten Auflage führte die IHSI 2020 Forschende verschiedener Länder zusammen, um gemeinsam aktuelle Etwicklungen zu diskutieren. Die diesjährige IHSI stand durch die Kooperation mit dem Enzo Ferrari Department of Engineering der Universität Modena unter anderem im Zeichen von Automobildesign und smarten Lösungen für den Transportsektor. Auch Themen wie „Smart Materials and Inclusive Human Systems“, Simulation und Modellierung technischer Systeme und das Verhältnis von Mensch und künstlicher Intelligenz standen im Rahmen von Vorträgen und Diskussionsrunden im Vordergrund. Hierbei lag der Fokus der Community darauf, Systemintelligenz und menschliche Interaktion im Kontext des Produktionsprozesses zu integrieren, um die digitale und vernetzte Produktion zu stärken.

  kirche Urheberrecht: Foto: Mahsa Pourbafrani

Mahsa Pourbafrani knüpfte mit ihrem Forschungsthema an die Optimierung der Produktionsrealität an und fokussierte sich in ihrem Beitrag auf ein System getestet an der Produktionskette einer Automobilfabrik, an dem sie zeigen konnte, dass Process-Mining-Techniken die Produktion besonders in den Betriebsabläufen verbessern können. Die Wichtigkeit der Teilnahme an internationalen Konferenzen im eigenen und erweiterten Forschungsfeld fasst sie wie folgt zusammen: „Wir als Forschende fokussieren uns auf ein spezifisches Thema. Andere Menschen zu treffen, die im gleichen Gebiet forschen und deren Lösungsansätze kennenzulernen erweitert unsere eigenen Sichtweisen und führt zu mehr Ideen, um unsere eigenen spezifischen Probleme zu lösen.“

  Gebäude in Modena Urheberrecht: Foto: Mahsa Pourbafrani

Am Ende blieb neben dem interessanten wissenschaftlichen Austausch noch genug Zeit für ein wenig touristische Erkundung: „Die Stadt gehört zu den wichtigen von der Autoindustrie geprägten Städten und ist für mehrere Automarken bekannt. Ich hatte die Möglichkeit, das Ferrarimuseum zu besuchen und an einer zweistündigen Tour der Stadtmitte teilzunehmen. Die Tour und der Besuch des Universitätscampus waren sehr nett.“